From Sensing to Action: Scalable Measurement and Control
Unter diesem Titel stand der Vortrag, den Manuel Hofmann von NI und ich auf den NI Days 2026 in München gehalten haben. Manuel hat dabei die grundsätzlichen Anforderungen an moderne Prüflösungen beschrieben und aufgezeigt, wie diese mit dem umfassenden NI Ecosystem aus Hard- und Software erfüllt werden können. Im Anschluß habe ich am Beispiel unserer end-of-line-Prüfstände bei Emerson Aventics dargestellt, wie wir bei müller+krahmer speziell die Skalierbarkeit unserer Systeme sicherstellen: durch eine konsequent feldbusbasierte Auslegung.
Diese bietet viele Vorteile: feldbusbasierte Meß- und Steuersysteme mit modularen Signalanschlüssen können einfach am Ende des Busses erweitert werden – und zwar immer genau um so viele Anschlüsse, wie aktuell benötigt werden. Dank nahezu beliebiger Aufteilbarkeit können die einzelnen Anschlüsse jeweils unmittelbar bis an die Signalquellen geführt werden, was die Störeinstreuung reduziert. Die Anbindung sowohl von Signalanschlußmodulen als auch von kompletten Geräten ist besonders bei Real-Time-Ethernet basierenden Bussen einfach und ohne aufwendige Elektroinstallation möglich. Und auch die Integration neuer Busse verlangt nur den Einbau einer entsprechenden Schnittstellenkomponente.
Mit diesem Ansatz ist es uns möglich, Prüfsysteme fortlaufend an neue Anforderungen anzupassen und mittlerweile auf einem Prüfstand Hunderte verschiedener Geräte in zahlreichen Bauformen und mit einem weiten Spektrum von anlogen, digitalen und Busschnittstellen zu testen.
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Holger Müller
E-Mail: mueller@mueller-krahmer.de
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müller+krahmer GmbH